Fleischfressende, nicht winterharte Pflanzen

Ich habe ein paar fleischfressende, nicht winterharte Pflanzen. Im vorletzten Winter habe ich sie im Schlafzimmer auf der Fensterbank überwintert. Es war der kälteste und hellste Platz. Aber mit Sicherheit nicht kalt genug. Den letzten Winter habe ich sie in den Keller gestellt, da waren die Temperaturen ideal. Tagsüber wurden sie von 2 Lampen beleuchtet. Das eine war eine Schreibtischlampe mit Tageslicht und das andere eine normale, schon alte Neonröhre. Die Pflanzen haben den Winter überlebt. Aus ökonomischer Sicht war das sicher keine gute Idee. Für den verbrauchten Strom hätte ich mir neue Pflanzen kaufen können. Aber ich wollte genau diese Pflanzen über den Winter bringen.
Eine im letzten Jahr gekaufte Venusfliegenfalle hat extrem breite Stiele an den Fallen ausgebildet, wohl ein Zeichen von Lichtmangel.
VenusfliegenfalleEine zweite Venusfliegenfalle sieht im Moment ziemlich tot aus, ich bin mir nicht sicher, ob sie neu austreibt.
Ein Sonnentau war am Ende des Winters voller winziger weißer Tiere. Das hat mich aber nicht weiter beunruhigt, da ich die Hoffnung hatte, dass sich das Schädlingsproblem im Frühjahr an der frischen Luft schnell von selbst löst. Und ich hatte recht, die Pflanze explodierte geradezu, als ich sie wieder nach draußen stellte.
SonnentauBis zu den Eisheiligen halte ich schon die Nachttemperaturen im Auge, damit ich die Pflanzen gegebenenfalls wieder ins Haus hole. Die Grenze ziehe ich bei ca. 10 Grad plus. Sie standen auch bei 8 Grad draußen, aber kälter sollte es nicht werden. Ich besitze eine große Glocke aus Kunststoff, die ich über die Pflanzen stülpen kann. Der Nachteil dabei ist aber, dass ich berufstätig bin. Wenn ich morgens zur Arbeit gehe, ist es noch zu kalt um die Glocke zu entfernen und tagsüber staut sich dann die Hitze in der Glocke. Also bleiben die Pflanzen dann besser im Haus.

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Kleine Biotoperkundung meines Umfeldes
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