Nachwuchs

Mittwoch Abend entdeckte ich einen grünen Fleck auf der Tapete. Unten links im oberen Bild zu erkennen. Donnerstag Abend hatte ich dann die Zeit, diesen einmal zu fotografieren:
 Es veränderte sich erst einmal nichts, bis Montag Abend. Da sahen die Eier dann so aus:
Ich habe es nur bedauert, dass ich arbeiten gehen muss und so keine regelmäßige Beobachtung gewährleistet ist. Wobei ich rückblickend den Eindruck habe, dass die sichtbaren Entwicklungsschübe über Nacht passierten. Mittwochmorgen um 6.40 Uhr war der Nachwuchs da:
Die Bambinis saßen regungslos auf den leeren Eiern.
Eine Stunde später war dann schon ein reges Treiben zu sehen:
„Tu sie weg, tu sie weg“ hieß es. Läuse, Flöhe, Wanzen…brrrrr. Mich juckt’s schon. Ungeziefer, tu sie weg.
Ich hatte meine liebe Not, den Verbleib der Kleinen in der Wohnung durchzusetzen.
Wobei die anderen eh keine Ahnung hatten, um was für Tiere es sich handelt. Ich tippe auf Wanzen.
Am nächsten Morgen, war der „Fleck“ immer noch da und schwarz. Ich dachte, ahhh, jetzt sind sie tot. Ich hab‘ sie verhungern lassen. Wie schade. Vorsichtig habe ich die Winzlinge abgekratzt und siehe da, alle lebten und wuselten auf dem Blatt Papier herum. Ich hab‘ sie dann ins Freie gesetzt.
Da war ich zu schnell und auch morgens vor der Arbeit nicht ruhig genug, um mit der Lupe zu schauen. Ich dachte nur, nö, tote Tiere will ich nicht mehr fotografieren.

Jedenfalls hat die ganze Entwicklung etwa eine Woche gedauert. Ich traue mir keine genauere Bestimmung zu. Hier gibt es so viele verschiedene Wanzen.

Über Pekü

Kleine Biotoperkundung meines Umfeldes
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