Moorbeet

Nachdem ich mir letztes Jahr eine Venusfliegenfalle gekauft habe und diese auch, allen Unkenrufen aus dem Internet zum Trotz, erfolgreich durch den Winter gebracht habe, setzte sich immer mehr der Gedanke durch, die Pflanze im Winter draußen zu lassen. So bin ich bei der Anlage eines Moorbeetes gelandet.
Ich fange einmal klein an. In Natura und im Internet habe ich wunderbar große Moorbeete gesehen. Die auch wunderbares Geld kosten.
Heute habe ich mich von einer Dame beraten lassen, die den Traum eines Moorbeetes hat. Sie hat dringend von Spießkübeln abgeraten, da diese nicht frostfest sind. Also habe ich ein Miniteichbecken gekauft, es fasst 110 Liter und kostet auch so viel. Da ich es mir netter vorstelle, wenn die Pflanzen nicht auf Bodenhöhe sind, sondern höher, habe ich einen Platz in einem Hochbeet geräumt. Eine elende Plackerei, es waren fest eingewachsene Taglilien drin. Das Becken habe ich mit der Wasserwaage ausgerichtet und rundherum wieder Erde in das Hochbeet gefüllt. Leider habe ich zu wenig Torf gekauft. Aber, kaum war ich mit der Anlage fertig, fing es an zu regnen. Was habe ich ein Glück, denn meine Regenwasservorräte waren aufgebraucht.
In eine Ecke des Beetes habe ich den Wasserzulauf gelegt. Den sieht man überhaupt nicht, wenn man vor dem Beet steht.
Wenn alles gut gewässert ist, werde ich meine Pflanzen einsetzen.
Ich bin sehr gespannt, wie sich das Beet entwickelt.

Über Pekü

Kleine Biotoperkundung meines Umfeldes
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.