Doch kein Hase

Ich dachte, es wäre ein Hase – leider doch nur ein Kaninchen. Hab‘ ich auch durch die Kamera nicht sehen können. Das Kaninchen hat brav auf mich gewartet, da ich zuerst einmal ganz dringend hinter den Büschen verschwinden musste. Als ich mein Foto hatte ist es weggehoppelt.
Es war eh ein erlebnisreicher Spaziergang. Fast niemand war unterwegs. Zuerst sah ich von weitem eine Person am Rheinufer die Wasservögel offensichtlich füttern, denn sie umflogen die Person zu Dutzenden. Je näher ich kam, desto seltsamer sah der Oberkörper der Person aus. Nah genug heran, sah ich, es war ein Mann mit nacktem! Oberkörper, der ganz entspannt und gemächlich mit zwei Eimern in der Hand vom Ufer zurück zu einem Wohnwagen ging. Bei Minusgraden.
Auf dem Heimweg ärgerte ich mich über Leute, die mit ihrem Pkw in die Feldwege fuhren, statt dort zu parken, wo es vorgesehen ist. Ich ging auf das Auto zu und der Fahrer drehte den Wagen auf dem Feldweg. Als er quer stand, die Schnauze kurz vor’m Graben, konnte er nicht mehr rückwärts fahren, weil die Räder durchdrehten. Ich war entzückt. Richtig begeistert war ich, als der Fahrer den Vorwärtsgang einlegte und in den Graben fuhr. Da hing er nun, die rechte Front des Wagens demoliert, die Hinterräder in der Luft und nichts ging mehr. Das nennt man dann wohl Schadenfreude.

Über Pekü

Kleine Biotoperkundung meines Umfeldes
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